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Ein halbes Jahr in England – ein Interview mit den SG-Reporter:innen

6 Monate im Ausland verbringen, dort auf die Schule gehen, eine andere Sprache sprechen, neue Menschen kennenlernen und auf sich selbst gestellt zu sein: Wir alle kennen dies aus Filmen und Serien, und all dies hat sich eine Schülerin unserer Schule; Karina Lay, getraut.

Sie verbrachte ihre Zeit in England auf der Woodbridge School und hat dort viele Erfahrungen gesammelt. Sie erzählte uns, dass sie während ihres Aufenthaltes dort im Internat gelebt hätte, was wir als sehr spannend empfanden. Die Internats-Zeit hätte sich in einigen Punkten vom Unterricht am Stadtgymnasium unterschieden: Zunächst sei die Atmosphäre eine andere, da die Woodbridge School eine Privatschule sei. Interessanterweise sei das Verhältnis von den Lehrer:innen und Schüler:innen viel lockerer als hier bei uns.

Dort gebe es einen großen Kulturaustausch, da viele ausländische Schüler:innen einen Teil ihrer Schulzeit in England verbringen.

Wir haben sie gefragt, wie ein normaler Tag bei ihr aussah und das war ihre Antwort: ,,Um 8 Uhr haben alle im Internat Frühstück gegessen und eine Stunde später hat der Unterricht angefangen. Auch dort geht ein Schultag 6 Unterrichtsstunden, doch diese gehen etwa 55 Minuten, weshalb es allerdings auch längere Pausen gibt. Normale Klassen haben ungefähr 20-30 Schüler, doch die Oberstufen nur 5-10, was natürlich nochmal ein ganz anderes Gefühl ist.“ An der Privatschule mussten alle Uniformen und die Mädchen ganz traditionell Röcke tragen. Zudem durfte kein Schmuck getragen werden.

Die Schülerin hat in ihrer Zeit dort sehr viel dazugelernt, wie zum Beispiel ein besseres Verstehen des Englischen und natürlich auch flüssigeres Reden, sowie Small Talk auf Englisch zu betreiben. Laut unserem Interview hatte sie anfangs noch ein paar Probleme mit dem Verstehen, doch das hätte sich mit der Zeit sehr verbessert. Der Auslandsaufenthalt hat ihr unheimlich viel dabei geholfen, offener und weniger schüchtern zu sein. Die Schülerin meinte, im Nachhinein würde sie nichts anders machen, da sie ja schließlich aus ihren Fehlern gelernt hat. Sie würde es auch jedem weiterempfehlen, eine Zeit im Ausland zu verbringen, vor allem denen, die schon länger darüber nachdenken, da ihr die Zeit in England wirklich gefallen und zu ihrer persönlichen Entwicklung beigetragen hat.

Luisa & Amelie, Klasse 9b

„Party Project“ im bilingualen Politikunterricht

Der bilinguale Politikkurs der 8. Jahrgangsstufe hat ausprobiert, wie Parteien funktionieren und wie man möglichst erfolgreiche eine Wahlkampagne fährt.
Während „draußen“ die Kommunalwahl in Lippe stattfand und Wahlwerbung allgegenwärtig war, gründeten sich im Stadtgymnasium gleich sechs ambitionierte Neuparteien, die antraten, um ihre Ideen zu verwirklichen. Bei der Themenauswahl bewiesen die NachwuchspolitikerInnen, dass sie interessiert und gut informiert sind: Klimaziele sollen durch Einsatz innovativer Wasserstofftechnologie erreicht, Rassismus in der Gesellschaft soll aufgedeckt und verhindert werden, die Werte Gleichheit und Freiheit werden hoch geschätzt, Bildung soll endlich für alle Kinder möglich sein und vieles mehr.

Bei der Vorstellung der Parteien und der anschließenden Wahl konnte Corona-bedingt nur die Fachlehrerin Frau Schnoor mit dem Kurs die ambitionierten englischen Wahlreden der Parteien anhören. Aber da die Parteien auch ihre eigenen (englischen!) Flyer gestaltet hatten, konnte die Information des „Wahlvolks“ inkl. der eigentlichen Wahl dennoch stattfinden; die Partei „European Freedom Party“ setzte sich vor der „Party of Education“ durch.

Gewonnen haben dennoch alle SchülerInnen wertvolle Einblicke in die Arbeit von Parteien und in aktuelle Problemstellungen, die insbesondere die junge Generation besonders betreffen.

Ehemalige Schülerin des Stadtgymnasiums informiert über Praktikums- und Studienmöglichkeiten in Europa

Birke Amarell, ehemalige Schülerin des Stadtgymnasiums und passionierte Französischlernerin, wusste nach dem Abitur nur, dass sie „irgendetwas mit Französisch“ machen wollte. Inzwischen ist Birke zufriedene Studentin an der Deutsch-Französischen Hochschule in Regensburg. Um auch andere SchülerInnen an ihren Erfahrungen teilhaben zu lassen und ihnen ein paar Tipps geben zu können, besuchte Birke in ihrer Funktion als „Europeers“ einige Französisch-Oberstufenkurse und informierte die SchülerInnen sowohl über Arbeits- und Studienmöglichkeiten als auch Möglichkeiten des Jugendaustausches in Europa, insbesondere in Frankreich. So stellte Birke unter anderem den Europäischen Freiwilligendienst (EFD) vor, der speziell für die Zeit nach dem Abitur – ähnlich wie im Freiwilligen Sozialen Jahr – Arbeitsmöglichkeiten in europäischen Ländern vermittelt. Zudem berichtete Birke von ihren eigenen Erfahrungen, die sie im Rahmen von diversen Jugendbegegnungen und Praktika, zum Beispiel in Saint-Omer, der französischen Partnerstadt von Detmold, machen konnte. Für die SchülerInnen war es sehr interessant zu hören, dass man zum Beispiel über das Europa-Team der Stadt Detmold relativ kurzfristig Praktikumsplätze und Gastfamilien in Saint-Omer vermittelt bekommen kann. Sehr informativ war auch der Vortrag über die Deutsch-Französische Hochschule, ein Verbund von inzwischen über 180 Partnerhochschulen in Deutschland und Frankreich. Studenten können hier in relativ kleinen Gruppen sowohl ihre Sprachkenntnisse verbessern als auch in ganz unterschiedlichen Studiengängen (Geisteswissenschaften, Jura, aber auch Maschinenbau etc.) ein deutsch-französisches Doppeldiplom erwerben.