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Business English: Neue Kooperation der Detmolder Europaschulen Dietrich-Bonhoeffer-Berufskolleg und Stadtgymnasium

Den Zusatz „Europaschule“ dürfen Schulen führen, die sich einem oft langjährigen Zertifizierungsverfahren unterzogen haben und festgelegte Kriterien erfüllen. Europaschulen zeichnen sich durch ein erweitertes Fremdsprachenangebot und die vertiefte Vermittlung europaorientierter Kenntnisse aus. Durch Austauschprogramme mit europäischen Partnern und die Vermittlung von Berufspraktika im europäischen Ausland fördern sie die interkulturellen Kompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler. Europaschulen machen es sich zur Aufgabe, Schülerinnen und Schüler auf ein Leben im gemeinsamen Haus Europa vorzubereiten. Sie fördern die europaorientierte interkulturelle Kompetenz durch Wissensvermittlung, Begegnung und Dialog mit Menschen anderer Länder und Kulturen.

In Detmold gibt es gleich zwei solcher Europaschulen – seit 2015 das Dietrich-Bonhoeffer-Berufskolleg und seit 2016 auch das Stadtgymnasium Detmold.

Seit einigen Jahren bemühen sich beide Schulen im Rahmen eines Netzwerkes der Europaschulen um eine intensivere Zusammenarbeit und fachlichen Austausch zu Europathemen.

Ein Bereich, in dem diese Zusammenarbeit inhaltlich für beide Seiten bereichernd gelebt werden kann, ist die Schnittstelle von Wirtschaft und Sprache, in diesem Fall Englisch.

Am Stadtgymnasium gibt es seit mehreren Jahren die Möglichkeit, den Projektkurs „Business English“ bei den Englischlehrerinnen Nanda Adelt und Mirja Schnoor zu belegen, der SchülerInnen der Q1 Gelegenheit gibt, ihre Englischkenntnisse gezielt zu erweitern, und ihnen erste Einblicke in die Arbeitsweise eines Start-Ups bietet. Im Rahmen dieses Kurses „gründeten“ die SchülerInnen in diesem Jahrgang vier Unternehmen – „SimpleWear“, einen Produzenten nachhaltiger Kleidung, den Abendmodeverleih „dress ‚n‘ dreams“, „BetterBicycle“, ein Unternehmen, das ein innovatives Fahrradschloss anbietet und „BeyondFairChoc“, ein Anbieter fair gehandelter und umweltfreundlich produzierter Schokolade. Die SchülerInnen arbeiteten genau aus, wie und wo dieses Unternehmen arbeiten würde, wie es aufgebaut wäre, welche Zielgruppe es bedient und vieles mehr. Ansprechende Verpackungen wurden ebenso designt wie eine Website, social media campaigns geplant.

Da ein solches Startup auch Investoren braucht, kam das DBB ins Spiel. Die Industriekaufleute unter der Leitung von Friederike Hartmann bewerteten die Startups der SG-SchülerInnen nach Kriterien, wie sie etwa aus der „Höhle der Löwen“ aus dem TV bekannt sind und gaben Feedback, ob sie in die neu gegründeten Firmen investieren würden. Sie stellten mit gezielten Fragen ihren ökonomischen Sachverstand unter Beweis und machten verschiedenen Firmen auch bereits „Investitionsangebote“.

Dieser gesamte Austausch wurde übrigens auf Englisch geführt sowie pandemiebedingt leider auf Distanz – die SG-SchülerInnen erstellten Präsentationen und Videos zu ihren Startups, die DBB-SchülerInnen antworteten auf diese „pitches“ ihrerseits mit Videobotschaften. Auch wenn wir uns in Zukunft lieber „real“ treffen und austauschen würden, hat diese virtuelle Begegnung doch allen Beteiligten viel Spaß gemacht und erste praktische Einblicke in die Arbeitsweisen von Unternehmen und Investoren geliefert, die im reinen Fachunterricht höchstens theoretisch vermittelt werden können.