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Junior-Wahl – die SG-Reporter:innen berichten

Am 26.09.2021 war Bundestagswahl und Angela Merkel verabschiedet sich nach 16 Jahren Amtszeit. In Deutschland liegt das Wahlalter bei 18 Jahren. Dennoch haben auch die Juüngeren eine politische Meinung. Und um diese zu hören, gibt es die Junior-Wahl. Die Junior-Wahl verläuft genauso wie die echte Bundestagswahl. Am Anfang bekommst du eine Wahlbenachrichtigung. Ich habe diese Wahlbenachrichtigung von meiner Lehrerin erhalten. Am Tag der Juniorwahl musst du dann deinen Schülerausweis und die Wahlbenachrichtigung mitbringen. Vor Ort bekommst du dann einen Stimmzettel und gehst in eine Wahlkabine. Dort darfst du dann zwei Kreuze machen: Das eine bei der Erststimme, mit welcher du den Wahlkreisabgeordneten oder die Wahlkreisabgeordnete wählst. Dein zweites Kreuz darfst du bei der Zweitstimme machen, mit welcher du die Partei direkt waählst. Danach steckst du den Stimmzettel in die Wahlurne und bist fertig. Bei uns am Stadtgymnasium haben alle neunten Klassen mit den Politik-Kursen und die SoWi-Kurse der Oberstufe (EF, Q1, Q2 ) an der Wahl teilgenommen.

Wir haben bei der Gelegenheit einige Schüler:innen aus der neunten und drei Lehrer:innen interviewt. Die erste Frage an die Schüler:innen war, wie sie sich auf die Wahl vorbereitet haben und wir haben viele verschiedene Antworten bekommen, unter anderem durch den Politik-Unterricht, über die Eltern, durch den Wahl-O-Mat, im Internet und durch Social Media und die Wahlprogramme. Außerdem haben wir gefragt, was den Schüler:innen wichtig ist an den Parteien und viele haben Folgendes geantwortet, Gleichberechtigung (Rassismus, LGBTQ+, Feminismus...), Umwelt und Klimaschutz, Digitalisierung und Bildung, um ein paar Beispiele zu nennen. Außerdem haben wir die Schüler:innen gefragt, ob sie sich auch außerhalb der Schule für Politik interessieren. Die Mehrheit hat „ja“ geantwortet. Wir haben die Schüler:innen auch zu ihrer Meinung zu Wahlen ab 16 gefragt und die Mehrheit war dafür. Unsere letzte Frage an die Schüler:innen war, wie sie die Juniorwahl finden und die meisten empfanden die Juniorwahl als eine gute Erfahrung und haben sich darüber gefreut, daran teilzunehmen und dass ihre politische Meinung von Bedeutung war: sie halten die Juniorwahl für hilfreich und spannend.

Außerdem haben wir auch drei Lehrer:innen interviewt. Erst einmal haben wir gefragt, wie viel Zeit die Planung in Anspruch genommen hat und die Antworten reichten von drei Wochen bis zu 90 Minuten. Dann haben wir noch gefragt, wie sie die Erfahrung für die Schüler:innen einschätzen. Hier haben wir ähnliche Antworten wie die der Schüler:innen bekommen: neue und gute Erfahrungen, Sicherheit und Einblicke in die echte Wahl. Dann haben wir gefragt, ob sie die Juniorwahl allgemein für sinnvoll erachten und wir haben ein einstimmiges „Ja“ bekommen. Genauso bei der Frage, ob das Wahlalter auf 16 gesenkt werden sollte.
Die Ergebnisse der Junior Wahl insgesamt sind Folgende: Sowohl bei der Erst- als auch bei der Zweitstimme hat die Grüne gewonnen, die SPD und die FDP sind ihr aber sehr dicht auf den Fersen. Bei den Erststimmen und den Zweitstimmen hat neben den kleinen Parteien die AFD am wenigsten Stimmen bekommen. Bei uns am Stadtgymnasium hat die Grüne sowohl bei der Erst- als auch bei der Zweitstimme haushoch gewonnen. Erstaunlich viele Stimmen hat „Die Partei“ bekommen.
Zum Ende würden wir gern noch einen Wunsch einbringen, den wir häufiger von Schüler:innen gehört haben: Dass mehr Schüler mit machen dürfen, besonders auch die jüngeren.